Ein gut eingeschultes, informiertes Team ist die Grundlage für eine sichere und angenehme Praxis – für euch und für unsere Patient:innen. Dieses Kapitel fasst zusammen, wie wir das sicherstellen.
Was: Jede Rolle hat klar definierte, dem ganzen Team bekannte Aufgaben (siehe Willkommen & Rollenkonzept und Tagesablauf).
Warum: Klarheit über Zuständigkeiten verhindert, dass Aufgaben doppelt gemacht oder vergessen werden.
📎 Vorlage: Muster Stellenbeschreibung
Was: Einschulung in alle drei Rollen, hygienerelevante Abläufe, Gefahren- und Komplikationspotentiale bei Patient:innen (z.B. Allergien, Blutgerinnungsstörungen, Schrittmacher, Hepatitis).
Wie: [Ablauf/Dauer der Einschulung ergänzen]
Warum vollständige Einschulung in alle Rollen: Nur so funktioniert die Rotation und die gegenseitige Vertretung im Krankheits- oder Urlaubsfall.
📎 Vorlage: Belehrung über Gefahren und Komplikationspotentiale
Was: Regelmäßige Evaluierung der Arbeitsplätze hinsichtlich Gesundheits- und Sicherheitsrisiken (gemäß ArbeitnehmerInnenschutzgesetz), inklusive AUVA-Betreuung, Erste-Hilfe, Brandschutz und Umgang mit Gefahrstoffen.
Warum ein eigenes Kapitel: Das Thema ist umfangreich genug (AUVA-Berichte, Zuständigkeiten, offene Evaluierungen), dass es eine eigene, vollständige Seite verdient statt nur ein Absatz hier.
→ Vollständig auf der Seite Arbeitssicherheit
Was: Jährliche Planung von Fortbildungen je Mitarbeiterin.
Warum dokumentiert: Fortbildungsnachweise sind verpflichtend und sichern gleichzeitig, dass unser fachliches Niveau aktuell bleibt.
📎 Vorlage: Trainingsplan
Was: Regelmäßige, formalisierte Besprechungen, um Abläufe patientenorientiert zu optimieren und Rückmeldungen aus dem Team aufzunehmen.
Wie oft: Immer dann, wenn sich Abläufe ändern oder Neues eingeführt wird; ansonsten mindestens vierteljährlich.
Warum regelmäßig statt nur bei Bedarf: Kleine Reibungspunkte im Alltag werden sonst nie besprochen, bis sie sich zu einem größeren Problem summieren.
📎 Vorlage: Teambesprechung – kurz
Was: Vertretung unter dem Personal ist für Abwesenheiten geregelt, unter Berücksichtigung der jeweiligen Qualifikation.
Wie: Siehe Rotationsregel in Rollenkonzept.
Was: Anordnung, Anleitung und Aufsicht sowie die berufsrechtlichen Grenzen der Delegation werden bei jedem Einsatz beachtet.
Warum: Das ist keine Formsache, sondern eine gesetzliche Grenze – bestimmte Tätigkeiten dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen delegiert werden.