Neben dem Tagesgeschäft gibt es Aufgaben, die nicht täglich anfallen, aber langfristig entscheidend dafür sind, dass unsere Praxis sicher, gesetzeskonform und gut organisiert bleibt. Diese Seite hält fest, was ansteht, wer federführend ist und bis wann es erledigt sein soll – damit nichts im Tagesgeschäft untergeht.
Warum: Eine SOP stellt sicher, dass ein Gerät oder ein Ablauf von jeder Mitarbeiterin gleich bedient wird – unabhängig davon, wer gerade eingearbeitet wird oder Urlaubsvertretung macht.
| Bereich | Was konkret | Federführend | Fälligkeit |
|---|---|---|---|
| Laborgeräte | Zentrifuge, BB-Gerät, Harngerät, Rechner, Ohrenspülgerät, EKG, 24hRR anlegen | Rolle C (lfd. Woche) | [Datum ergänzen] – 24hRR-Einlesen bereits erledigt |
| Systeme/Verwaltung | VU-Handling, TA-Handling, Telefonanlage, Timify, Logomed, e-Card, EDV-Anlage | Rolle C | [Datum ergänzen] – Priorität: fehleranfällige Systeme zuerst |
Vollständig ausgelagert auf die eigene Seite Arbeitssicherheit (unter Personal & Einschulung) – dort findet ihr Besuchsdaten, Zuständigkeiten, Status aller Evaluierungen und die konkreten offenen Punkte aus dem letzten AUVA-Bericht.
Warum: Das schützt euch als Team und stellt sicher, dass wir gesetzliche Vorgaben erfüllen, bevor eine Prüfung uns darauf hinweisen muss.
| Thema | Was | Verantwortlich | Turnus |
|---|---|---|---|
| Sono-Wartung | Technische Wartung (Bedienung bleibt bei mir) | Ich / Technik | Termin offen |
| Klimaanlage | Prüfbuch führen, jährliche Wartung | Rolle B (Facility) | Jährlich |
Was: Präventive Vorbereitung auf die Selbstevaluierung, damit wir bei einer Vor-Ort-Kontrolle nicht überrascht werden.
Verantwortlich: Rolle C, laufend.
Wie: Die einzelnen Themenkapitel dieses Handbuchs (Hygiene, Notfall, Datenschutz usw.) sind bereits so aufgebaut, dass sie die ÖQMED-Anforderungen abdecken – siehe Anhang: ÖQMED-Auditreferenz für die Zuordnung.
Was: Schriftlich fixieren, in der Praxis aushängen, jährlich evaluieren.
Verantwortlich: Rolle B als Hygienebeauftragte.
Warum jährlich: Produkte, Abläufe oder Räumlichkeiten ändern sich – ein veralteter Plan hilft niemandem.
→ Umsetzung siehe Hygiene & Reinigung.
Was: Bestandslisten erstellen (vorerst manuell, später ggf. digital).
Verantwortlich: Rolle C, laufend.
Warum: Verhindert sowohl Engpässe als auch unnötige Überbestände.
Was: Notfallkurs, Fortbildungen zu Diabetes-Management/Verbandstechnik/PC, praxisspezifische Fortbildungen organisieren.
Verantwortlich: Alle drei rotierend, Koordination bei Rolle C.
Turnus: Jährlich planen.
Warum Pflicht-Dokumentation: Fortbildungsnachweise sind sowohl für die eigene fachliche Sicherheit als auch für Nachweispflichten notwendig – ohne Dokumentation zählt eine Fortbildung im Zweifel nicht.